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Studiendauer UF Deutsch

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K013
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Re: Studiendauer UF Deutsch

Beitrag von K013 » Di 14.Aug 2012, 12:44

Um negative ökonomische Begriffe ins geheiligte Studium der Germanistik reinzudrücken.

Es ist nur nen blödsinniger Begriff, ne bürokratische Worthülse, der zur Berechnung (wäh) von Anspruchsberechtigungen und Einzahlungsprivilegien herangezogen wird. Hat in meiner Anschauung nichts weiter zu bedeuten, als dass es die normale Studienzeit wäre, ob man jetzt länger oder kürzer braucht, find ich ziemlich relativ und ist abhängig von vielerlei Faktoren. Um sein Studium autonom und selbstständig zu planen braucht Mensch doch wahrlich keine solchen Begriffe draufgepinnt.

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gloom
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Re: Studiendauer UF Deutsch

Beitrag von gloom » Di 14.Aug 2012, 13:48

K013 hat geschrieben: als dass es die normale Studienzeit wäre
Es ist dann die 'normale' Studienzeit, wenn das Curriculum mit einem konstanten semesterlichen Aufwand von jeweils 30 ECT's erfüllt wird.
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Re: Studiendauer UF Deutsch

Beitrag von emu » Di 14.Aug 2012, 18:06

K013 hat geschrieben:Um negative ökonomische Begriffe ins geheiligte Studium der Germanistik reinzudrücken.
Umgekehrt – es ging dem historischen Gesetzgeber darum, ein zu schnelles Durchlaufen des Studiums und damit eine ökonomische Verzweckung zu verhindern. Man ging davon aus, dass unter einer bestimmten Studiendauer eine wissenschaftliche Ausbildung nicht sinnvoll möglich ist, weil manches seine Zeit braucht. Das war vor allem in den ganz alten Doktoratsstudien bzw. der ersten Generation von Diplomstudien relevant, weil die Studienpläne damals weniger formalisiert waren.

Die Unterschreitung der Mindeststudiendauer musste begründet und genehmigt werden – noch das AHStG kennt entsprechende Vorschriften. Eine wesentliche Unterschreitung der im Curriculum vorgesehenen Studiendauer ist aus meiner Sicht aber ohne Anerkennungen schon aufgrund der Voraussetzungsketten kaum noch möglich. Nicht zuletzt deshalb scheint der Gesetzgeber hier keine Beschränkungen mehr vorzusehen.
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Dankbarkeit ist keine wissenschaftliche Kategorie. Mundus vult decipi. Trotzdem nicht gemein sein zu den Menschen.

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Re: Studiendauer UF Deutsch

Beitrag von K013 » Di 14.Aug 2012, 19:08

Hab ich mir durchaus gedacht, dass es historisch umgekehrt geplant war, das liegt ja schon der Logik gänzlich offen dar.
Aktuell sehe ich es halt leider anders missbraucht. Jetzt heißt es davon ausgehend nur überschreiten, überziehen, Zusatzsemester, etc. Ich fände Freiheit besser, ob man Bac aus diversen Gründen in 5 durchzieht, oder in gemächlicher Ernsthaftigkeit oder wegen privaten Verpflichtungen in 7-8 oder mehr, sollte nicht mit Formulierungen verurteilt werden. Alles so formuliert, dass es exakt in 6 fertig sein soll, ist das was ich kritisierte. Obwohl ich Äußerung jetzt als entbehrlich, evtl. unausgeglichen bezeichnen würde, hmm :-k

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Re: Studiendauer UF Deutsch

Beitrag von Battleflag1 » Mi 15.Aug 2012, 8:39

An den mickrigen 2 Toleranzsemestern lässt sich sicherlich so einiges aussetzen, da ja für Studierende, die andere Verpflichtungen haben, auch so gut wie gar keine Hilfe angeboten wird bzw. Entlastung. Die Mühlen der Bürokratie mahlen sehr langsam wenn es zb um das Alleinerhalterstipendium gibt. Speziell beim Lehramtstudium verliert man die 2 Semester schon ziemlich schnell. (denken wir mal an die Aufnahme für das PÄP, das FAP). Man setzt 1000 Punkte und doch müssen Pechvögel bis zu Semester warten, da vergeht einem verständlicherweise das Studium. Ich glaub auch, dass ein Studium in 2-4 Semestern nicht möglich ist, alleine schon aufgrund der vielen großen Steine, die einem in den Weg gelegt werden. Studieren braucht eben auch seine Zeit und ich persönlich genieß die Zeit und so soll es ja auch sein.
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Re: Studiendauer UF Deutsch

Beitrag von Terrorkätzchen » Mi 15.Aug 2012, 17:02

Die Uni Wien ist gegenüber Studenten die nicht nur 100% studieren, weil sie Kinder haben, arbeiten oder Beides nicht sehr flexibel. Wär aber an der Zeit.

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