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Littleaffenbaby
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Das 2. Semester

Beitrag von Littleaffenbaby » Di 21.Jan 2014, 20:02

Hey meine Lieben! Frage eines angehenden 2.Semesters:
Welche Übungen sind im 2. Semester zu empfehlen und vor allem wie viele? Ich kann garnicht einschätzen, was das für ein Aufwand ist und habe noch ein 2. Studium.

EU Schreiben und Literatur sind ja wsl vorgesehen, aber wie siehts aus mit Mittelhochdeutsch, Grammatik der Gegenwartssprache und Literatur- und Kulturtheorie?
Was behandelt man in den 2 letzteren, was kann man sich vorstellen, wie aufwendig und im 2. Semester zu empfehlen?

Freue mich auf eure Antworten und bedanke mich jetzt schon!
Alles Liebe!
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Marada
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Re: Das 2. Semester

Beitrag von Marada » Di 21.Jan 2014, 20:50

Hey,
also ich kann dir leider zum Aufwand der Neuen EUs wenig sagen, ich hab noch die alten gemacht. Denke die EUs kann man aber gut nebeneinander machen. Die anderen 3 Übungen habe ich mir selbst auf 2 Semester aufgeteilt, wobei das eine mit 2 UEs wirklich schwer war. Aber ich nehm auch immer die schwierigsten Übungen. Da würd ich also auch sagen, dass man je nachdem was man gerne macht entscheiden sollte. Du solltest dich also fragen "Kann ich die Grammatik weitgehend?" das wäre eines der Dinge, die bei der UE Grammatik der Gegenwartssprache öfter abgefragt werden. Ich hatte zusätzlich noch Geschichte der Grammatik seit der Antike und verschiedene Grammatiktheorien gegenübergestellt. Aber wie gesagt, es gibt soweit ich weiß auch immer eine UE mit Schwerpunkt Lehramt, sodass man die Grammatik, die auch in der Schule gemacht wird, einfach wiederholt. Am besten du liest da in den Beschreibungen im VVZ nach. Mittelhochdeutsch fand ich schwierig, obwohl ich wirklich interessiert war. Du musst Ablautreihen lernen und einen Text übersetzen, dazu noch jedes Mal Übersetzungshausaufgaben. Obwohl ich dabei einen recht netten Professor mit relativ einfacher UE hatte, empfand ich es als die schwerste der drei Übungen. Bis man sich da zurechtfindest, dauerts etwas. Literatur- und Kulturtheorie war nie so meines und ich hatte eine sehr anspruchsvolle Professorin, dennoch fand ich das eine gute, wenn auch herausfordernde Übung. Man musste immer vorbereitet sein und dann ein Portfolio schreiben, allerdings hatten wir auch einen Schwerpunkt auf "Erinnerung" (oder so), sonst macht man glaub ich verschiedene kulturwissenschaftliche Begriffe und Theorien durch, steht aber sicher auch in den Beschreibungen zu den einzelnen UEs bzw. kann man ja die Professoren per Mail kurz fragen, was sie anbieten.

Also ich für mich würde Grammatik der Gegenwartssprache und Literatur- und Kulturtheorie in ein Semester packen und Mhd. in einem anderen machen, allerdings auch nicht mit den EUs gemeinsam. Wie gesagt: je nachdem was dir am ehesten liegt, würd ich das vielleicht noch zusätzlich zu den EUs nehmen, aber die drei UEs sind sicher relativ viel Arbeit in den meisten Fällen und schließen im Normalfall auch mit einer Prüfung ab.
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Re: Das 2. Semester

Beitrag von sleepyhead » Di 21.Jan 2014, 20:54

Hi,

ich nehm mal an du studierst im Bachelor http://www.univie.ac.at/mtbl02/2010_201 ... 11_151.pdf

Die UE Grammatik der Gegenwartssprache kannst du erst machen, nachdem du die EU Sprache bzw. das Modul 2,02 Grundlagen II abgeschlossen hast. Für die anderen beiden Übungen ist das abgeschlossene Modul 2 empfohlen, wie es im Curriculum steht. Du hast im Modul 2 drei Übungen und zwei Vorlesungen. Damit solltest du eigentlich sehr gut ausgelastet sein und es ist nicht wirklich nötig schon mit Modul 3 zu beginnen.

Zum Aufwand der Übungen kann ich dir nicht viel sagen. Tendenziell so wie bei allen Übungen: Mitarbeit, einige Hausübungen, einen Test und eventuell ein Referat. Für die Vorlesung Germanistische Sprachwissenschaft muss man recht viel lernen, da kommts dann halt drauf an ob man das sofort versteht und ob man sich eher leicht tut sowas zu lernen oder nicht ;)

Mittelhochdeutsch fällt den meisten nicht leicht und ist je nach Vortragendem mittelmäßig bis viel zu lernen. Grammatik der Gegenwartssprache fällt vielen recht schwer, ist halt sehr theoretisch und kommt auch auf den Vortragenden an, wie viel man zu lernen hat. Leicht ist es wohl nirgendst.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil :-D

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Re: Das 2. Semester

Beitrag von Littleaffenbaby » Di 21.Jan 2014, 21:17

Ich habe im SoSe LA dazugenommen, dh ich muss erst die Pädagogik Steop absolvieren. Also lass ich es inzwischen auf Bachelor rennen und danach anrechnen.

Mittelhochdeutsch ist dann wohl nicht in Kombination mit Latein zu empfehlen...

Also ich mache dieses Semester nämlich Latein, dann hab ich noch meine schauspielschule mit 20-25stunden, die steop Geschichte und steop Pädagogik.
also belasse ich es vielleicht auf UE Literatur und UE Schreiben...?
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Re: Das 2. Semester

Beitrag von K013 » Mi 22.Jan 2014, 1:23

Ja, klingt gut. Bzw. je nachdem wie es mit zusätzlichen VO-Prfg.en derzeit so läuft, ob du beschleunigen oder entschleunigen musst ;) Hast du Germ.SpraWi schon vor im März abzulegen? Auch nen paar andere NDL, etc? Bin nicht mehr ganz am laufenden. Für guten Rat, bräuchte man ein Gesamtbild, auch wenn es noch nicht aufrecht steht. Aber du rätselst derzeit eh nur über Aufwand der Übungen ... Also gut, auch wenn nun eh schon alles gesagt wurde:
Insofern es planmäßig irgendwie geht, würde ich die Übungen eben schon weitestgehend bisserl aufteilen.
Kann sich zusammenläppern, überall Hausübungen, Zwischentest, Endtest, mitunter ne kleine Übungsarbeit.
Je nachdem wie deine Planung sonst so aussieht an PS, etc. später.
Ist alles Planungssache, nen simples Raster an persönlichen Vorhaben, mitunter schon vorausschauend an die Vorgaben des 1. LA-Abschnitts angepasst.
Die Übungen sind zwar (hinterher betrachtet) alle leicht zu bestehen, doch psychologisch verkopft man sich trotzdem ziemlich viel, hat das ganze Semester was zu tun (wenn mans ernsthaft macht), vor allem wenn man zu viele auf einmal macht ;)
Früher haben die gut planenden Studs die Vorgänger von UE Schreiben und Literatur im ersten gemacht (darf man nicht mehr), Kulturtheorie, MHD und Grammatik je nach persönlicher Vorliebe jeweils einzeln in folgenden Semstern, so war alles sehr chillig, und man bekam seine Favoriten fix, macht man viele auf einmal kriegt man dagegen fix nen unbeliebten Termin/Prof zugewiesen, genügen die Punkte nicht bei Übungen. PSen sind da chilliger. Im neuen Plan halt doch leider immer mind. zwei Übungen, aber auch kein Problem.
Parallel zu Latein würd Grammatik zwar gar nicht so schlecht passen, hat sich bei mir damals bisserl ergänzt, aber geht eben nicht von Voraussetzungen her.

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Re: Das 2. Semester

Beitrag von Littleaffenbaby » Mi 22.Jan 2014, 8:40

Also bezüglich der VOs:
Ich mach im jan jetzt 1 NDL Prüfung und im März DaF Einführung, ÄdL und NDL.
Mündlich unterm Jahr mach ich noch eine NDL. Und entweder im April oder dann im Juni mach ich germanistische sprachwissenschaften. Also war ich da eh schon ganz brav glaub ich.
Latein nimmt halt echt zeit weg, sind ja wie 3 Lehrveranstaltungen. Aber ich komm ja nicht drum rum also will ich's hinter mich bringen.

Ich glaub mit Latein, steop Geschichte, steop Pädagogik und 2 übungen fahr ich ganz gut...
Eben! Vor diesem Flash an "dauernd was zu tun" hab ich Bissl Angst. Eig wollte ich noch mhd. und Literatur und kulturtheorie dazu machen aber ich glaub das ist echt zu viel.

Noch ne Frage zu den Punkten:
Ich kann jedes Semester 2000 setzen oder? Die muss ich mir nicht aufheben oder so? Denn dann setz ich für beide Übungen 1000 das sollte klappen oder? Wie viele setzt man so wenn man wo unbedingt rein will?

Danke für eure lieben Antworten. :)
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Re: Das 2. Semester

Beitrag von K013 » Mi 22.Jan 2014, 12:42

Klingt fleißig bzgl. VOen. Viel Erfolg. Gut so. :smt023

Ja, 2000 Punkte jedes Semester neu, mitnehmen geht nicht oder nur schwer (falls man wo nicht reinkommt, aber vom Prof auf Warteliste gelassen wird, nur für selbe LV-Art.)
Ja, mit 1000 kommt man ziemlich sicher in Wunschtermin rein, mit ~650 manchmal nur mehr 2./3. Wahl. Also bei Übungen, bei Seminaren leichter, braucht man fast gar keine Punkte, außer das hat sich die letzten Semester etwas verändert. Sehr oft kommt man mit 600-900 Punkten auch noch zumindest über Warteliste rein, bei LVen mit Parallelveranstaltung ist man halt leider schon mitunter woanders angemeldet.
Könnte man taktisch weiterdenken, 1000 würd ich z.b. nicht wirklich setzen, eher 1002 wo du wirklich, wirklich rein willst, 996 wo du rein willst, aber eh viele aufgenommen werden, Alternativen auch interessant sind. 1-12 kann man ja übrig lassen, oder sich mal auf Verdacht hin noch irgendwo anmelden. So bekommt man eigentlich ohne Probleme immer genau das, was man will. Lässt sich mit wenig oder kaum Punkten, oder lediglich Besuch vom 1. Termin, mit zusätzlichen PIs leicht erweitern, bei Bedarf, d.h. im 3./4. Semester nette Seminare dazu.

Warum stellst du eigentlich die selbe Frage im bösen fb, verliert man da nicht die Übersicht, und bekommt zu viele schlichtweg falsche Antworten, die verwirren?

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Re: Das 2. Semester

Beitrag von Oink » Mi 22.Jan 2014, 13:00

Auf den Prüfungspässen zum Lehramt resp. dem Anerkennungsformular zum BA DP 2011 sieht man alle Leistungen, die man in beiden Studien so braucht und sich allenfalls gegengleich anerkennen lassen kann.

Findet sich alles auf der SPL-HP.

Leuten, die BA und LA studieren, sei empfohlen, sich ganz auf´s LA zu konzentrieren und den BA allenfalls "nebenbei mitzunehmen". Sie Anerkennungsverordnung (ebenfalls auf der SPL-HP).

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Re: Das 2. Semester

Beitrag von Littleaffenbaby » Do 23.Jan 2014, 10:53

Okay, dann bleib ich bei den 2 Übungen und schau, dass ich Latein aus der Welt schaffe dieses Jahr. dann hab ochs gleich im 1. Jahr hinter mich gebracht.

danke für die super Antwort mit den punkten, jetzt kann ich mir einigermaßen was vorstellen drunter. :)

und naja- es hat nicht jeder Facebook und viele antworten sind viele eindrücke und nur gut. :)

oink: ich mache eh so und lass den bachelor mitlaufen. schadet ja nicht.

jetzt hab ich noch eine frage: wie ist das mit den freien Wahlfächern? was ist das genau? kann ich da aus jedem Studienfach einzelne vos besuchen oder aus der Germanistik? wenn ich Lehramt mach, dann kann ich mir wsl nicht die vos für Geschichte in deutsch anrechnen lassend umgekehrt, oder? ;)
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Re: Das 2. Semester

Beitrag von Oink » Do 23.Jan 2014, 16:11

Littleaffenbaby hat geschrieben:... es hat nicht jeder Facebook ...
Hier! *meld* FB-Verweigerer! 8)

Littleaffenbaby hat geschrieben:oink: ich mache eh so und lass den bachelor mitlaufen. schadet ja nicht.
Gute Einstellung! :smt023

Littleaffenbaby hat geschrieben:was ist das genau?
8 SSt., egal woher. ;) Kann aus Deutsch auch sein, aber auch von überall anders (Vorstudium, anderes Studium, Sprachkurse,...) - Bedingung: Einrichtung mit postsekundärem Bildungscharakter (Hochschule, FH,...).

Geschichte hat keine FWF mehr. ;) Aber man könnte Geschichts-VOen, auch wenn Geschichte das Zweitfach ist, bei Deutsch machen. Die müssen dann halt unter 333 im Sammelzeugnis stehen und dürfen bei den Historikern NICHT zum Einreichen eines Abschnittes benötigt werden.

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