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Veraldur
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Moodle + Streams

Beitrag von Veraldur » Do 02.Okt 2014, 17:58

Ich habe da ein paar Erstsemestrigenfragen: :-D

Ich war heute bei der EV STEOP: Einführung in die Deutsche Philologie, für die man sich offenbar auch seit heute bei Moodle anmelden kann. Ich hatte gehofft, dort schon die Präsentation von heute oder Ähnliches zu finden, dem ist aber nicht so. Ferner sollte sie ja gestreamt werden. Aber auch von einem Streamplayer keine Spur. Kurz – da ist im Grunde noch gar nichts zu finden. :-? Wann kommt das denn üblicher Weise? Ich habe nämlich gehört, dass die Präsentationen oft schon vor der Einheit verfügbar seien, was ja auch ganz praktisch ist, weil man sich dann schon ein bisschen hineinlesen kann.

Außerdem gibt es noch VOen, für die es im VLVZ noch gar keinen Moodle-Button gibt. Kann es sein, dass für manche VOen gar keine Unterlagen über Moodle zur Verfügung gestellt werden? :shock:

Dann habe ich noch eine spezielle Frage bezüglich meines Stundenplans. Donnerstags geht die EV STEOP: Einführung in die Deutsche Philologie, welche ich natürlich regelmäßig besuche, bis 09:30 und findet am Campus (Hörsaal C1) statt. Zusätzlich möchte ich neben der STEOP aber unter anderem auch die VO Einführung in DaF/Z (auch DaF/Z 1) besuchen, welche um 09:45 im Hauptgebäude startet. So habe ich also ein Zeitfenster von 15 Minuten, wenn ich rechtzeitig dort ankommen will. Da ich nicht riskieren will, an einem Herzinfarkt zu verenden oder den Unwillen der Dozenten durch notorisches Zuspätkommen auf mich zu ziehen, habe ich mir gedacht, ich nutze einfach regelmäßig den Stream, der für diese VO angeboten wird. So habe ich mich auf Moodle dafür angemeldet. Da wird also nicht nur live gestreamt, sondern das Ganze bleibt als Aufzeichnung verfügbar, richtig? Jetzt habe ich auf der Moodle-Seite dieser VO Folgendes gelesen: „Der Besuch der Vorlesung wird trotz der Videomitschnitte empfohlen, da sie einen Diskurs während der Lehrveranstaltung nicht ersetzen können.“ :shock: Ist das wirklich so tragisch, wenn man nur den Stream nutzt? Werden da etwa nur Ausschnitte aufgezeichnet? Oder würde mir jemand empfehlen, doch einfach ganz unverschämt immer ein bisschen später zu erscheinen und zu schauen, das ich das meiste von der VO mitbekomme. Ich habe halt auch Bedenken, dass ich dann vielleicht keinen Platz im Saal mehr bekommen könnte. :?

Ich glaube, das war es wieder mal mit meinen Fragen. Danke sehr für jegliche Hilfe! Vor allem das mit den Moodle-Unterlagen für die STEOP VO zu erfahren, wäre mir wichtig. Für die EV STEOP: EV Texte - Medien – Institutionen gibt es übrigens auch noch keinen Moodle-Button. :-D

Danke!

K013
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Re: Moodle + Streams

Beitrag von K013 » Do 02.Okt 2014, 20:15

a)
Das ist je nach Professor verschieden ;)
Vor der Einheit ist eher selten, kurz danach schon häufiger, erst paar Tage danach gibts oft genug, paar Wochen danach ist wieder eher selten, aber gibt es auch ... Da hilft meist nur Geduld und Gelassenheit. Gibt durchaus auch solche Profs., die Dateien unmittelbar nach VO reinstellen.
Stream ist vmtl. nichts anderes als ne Audiodatei, die irgendwann mal als Datei hochgeladen wird ... (falls nicht geändert)
Du könntest höchstens Präsentationen von vorherigen Semestern raussuchen, wenn du bei VO was dabei haben willst, zum Teil hat sich da vermutlich nicht viel geändert, sofern Profs gleich blieben ...

b)
Ja, bis vor einiger Zeit waren Unterlagen über moodle noch so ziemlich ne Ausnahmeerscheinung ;) Gibt also auch Vorlesungen ohne irgendwas, fast üblich.
Mittlerweile gibt es so ne Art E-Learning schon bei relativ vielen Vorlesungen.

c)
Ich bin in meinem zweiten Semester auch von einem Hörsaal im AKH (also neuem, weiter oben, verschungenere Wege) zu ner VO in Hauptuni in ner Viertelstunde gehetzt, ging sich fast immer aus, bei Regen und Schnee, meist halt mit Fahrrad ;) Vom Campus sollte es kein Problem sein, v.a. bei Einführung DP und Einführung DaF/Z, bei letzterem genügen eigentlich auch fast die Folien, dort sein hilft natürlich beim Lernen. Stream gab es bisher noch nie meines Wissens, aber gut, wenn es im vlvz so ist, aber wird auch nichts anderes als ne hochgeladene Audiodatei sein, wenn es funktioniert.
Hmm, doch "Videomitschnitte", auch nicht schlecht, modern, noch nie gesehen auf Uni (naja, in Latein haben wir mal ne zeitlang welche privat hergestellt mit Notebooks), lass dich überraschen. Nehm schon an, dass die verfügbar bleiben, doch who knows, was die Technik spricht.

Ich persönlich würde einfach notorisch die max. 5 Minuten zu spät kommen, ist ja kein Weg, egal wie gemütlich du spazierst o.ä., da verpasst du beim Beginn selten was, ich komm bei den meisten Vorlesungen standardmäßig nicht wirklich viel früher (kommt natürlich auch bisserl auf Prof/Uhrzeit drauf an, teils eh pünktlich wie ne Uhr zur Minute :) )

Ist sogar vorbildhaft, wenn man überhaupt den Stream nutzt, und nicht nur Mitschriften und Folien durchliest ein paar Tage vor der Prüfung, mitunter sogar nur Mitschriften aus vorherigen Semestern. ;) (Wobei sich diesmal evtl. bisserl mehr geändert hat zu früheren, beobachte es aber nicht so genau)
Platz, hmm, ich denk die ersten 2-3 Wochen könnts eng werden, danach gemütlich, bei Stream erst recht und vielleicht schon früher. Der HS 7 ist zwar schon einiges kleiner als bisher benützter HS33, dafür prädestiniert ganz hinten stehend/mit quasi Pult, gemütlich herumzuhängen, statt sich in Reihen zu quetschen (wobei da meistens eben gut ein weiterer Platz hat, da die Leute zuwenig reinrücken, wenn man will, bekommt man auf Nachfrage immer irgendwo nen Platz)

Veraldur
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Re: Moodle + Streams

Beitrag von Veraldur » Fr 03.Okt 2014, 9:09

K013 hat geschrieben:Gibt also auch Vorlesungen ohne irgendwas, fast üblich.
Mittlerweile gibt es so ne Art E-Learning schon bei relativ vielen Vorlesungen.
Was darf ich unter diesem E-learning verstehen? Meinst du damit etwas anderes als Moodle?

Dass es für manche LVen keine Unterlagen und Präsentationen online geben wird, schreckt mich jetzt ein bisschen. Ich habe nämlich noch das Studienanfängerproblem (ich hoffe, ich bin da nicht der Einzige), dass mir das mit dem Mitschreiben, Zuhören, Selektieren wichtiger und unwichtiger Informationen noch nicht so gut von der Hand geht, ergo: ich bin halt noch zu langsam. Muss da erst reinfinden bzw. einen Schnellschreibkurs oder was auch immer besuchen. Aber in der Einführungsvorlesung haben einige die Folien der PP-Präsentation kurzerhand mit dem Mobiltelefon abfotografiert, dazu meine Frage, ob das denn zulässig ist oder wie so vieles einfach von den Professoren abhängt. Des Weiteren hab ich mir gedacht, ich könnte mit meinem Diktiergerät die Lesungen einfach aufzeichnen, wobei ich auch hier besser die Genehmigung des Dozenten einholen sollte, wie ich in einem älteren Forumsbeitrag gelesen habe.

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Re: Moodle + Streams

Beitrag von K013 » Fr 03.Okt 2014, 11:28

ja, e-learning ist derzeit auf Uni haupsächlich moodle, wobei es ja noch immer kein echtes ist.
Moodle gibt es ja auch noch nicht so lange, davor gab es auch noch parallel dazu ca. 2 andere Plattformen (z.b. fronter), die teils genützt wurden ;) Zudem waren diverse Texte zu LVen ne Zeitlang einfach nur in nem Bereich der Institutsseite oder auf privaten Seiten, seit ein paar Semestern konzentriert man sich auf moodle ...

Unterlagen und Präsentationen sind abhängig von der Art der Vorlesung.
In Einführungen vernünftig, auch bei Ringvorlesungen, etc, da gibts die fast immer und werden zur Verfügung gestellt, ist ganz praktisch, aber auch nicht immer so gut fürs Lernvermögen, weil man sich gerne zurücklehnt und nichts mehr mitschreibt.
Abfotografieren ist lustig, wenn es ppp gibt, sagen vielmehr viele Profs selbst, dass man nicht so genau mitschreiben muss, lieber gut aufpassen, da es die Folien dann eh alle online gibt.

Ist bei der Germ halt so wie es ist, hat seine Vor- und Nachteile. Ich weiß schon, dass es auch Studien gibt, in denen man sich einfach ein Vorlesungsskript kauft, nen Fragenkatalog kauft, und dann nur zur Prfg. geht, Prfg. und Auswertung machen dann meist nur Assistenten, man sieht und hört nie was vom Professor der VO ;)

Wie stellst du dir z.b. Unterlagen und Präsentationen bei Literaturvorlesungen vor?
Das einzige was da reingestellt wird, sind meist weniger gut erreichbare Literatur, kurze Texte/Gedichte, paar Zitate, die selber nicht leicht findbar sind. Kernpunkt ist dann das jeweilig behandelte Buch je Einheit, zu dem man seine Analysen anstellt. Na gut, meistens steht es dann doch in irgendeinem thematischen Kontext, zu dem man schon was präsentieren könnt, aber ist eben immer individuell. Außerdem: fast niemand kann gute ppp erstellen, und ppp verblödet im Grunde nur :)
Ganz selten gibt es Profs, die ein Skript von ihrer Vorlesung zur Verfügung stellen, läuft dann aber eher über Mail oder Kauf bei Sek. oder Facultas.

Ja, was du beschreibst ist der übliche, anfängliche "Kulturschock", vermutlich jeder Studienanfänger ist zuerst überfordert mit dem Mitschreiben in den LVen, aber bereits im zweiten Semester ist es dann immer selbstverständlicher und geht locker und gemütlich von der Hand, dass man eben nicht alles mitschreibt und schon gar nicht wörtlich, sondern sich die wichtigsten Informationen in einer persönlichen Kurzform, individuellen Abkürzungen, etc. notiert. Die wichtigen und v.a. neuen Infos rausfiltert. Auch trennt was thematisch ist, und was nur Anekdote nebenbei, was wichtig und zentral fürs Thema, was nur erweiterter Kommentar vom Umfeld. Ich selbst schreibe eigentlich relativ langsam, aber fühle mich trotzdem selten überfordert, weil ich wie du schreibst mittlerweile eben ganz gut, naja vermeintlich, "das wichtige selektieren" kann. Die ganz fleißigen machen dann zuhause aus einer etwas chaotischen Mitschrift ne schöne ausformulierte bzw. ein gut strukturiertes Skript, aber hätte noch fast niemanden getroffen, der den guten Vorsatz durchhält.

Hab mich zu Beginn des Studiums ähnlich verkopft, das legt sich auch wieder ;)

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Re: Moodle + Streams

Beitrag von Veraldur » Sa 04.Okt 2014, 16:02

Seit heute sind für die Steop VO Einführung in die Deutsche Philologie für beide Sitzungen zum Thema Germanistische Mediävistik sowohl ausführliche Skripten als auch die Präsentationsfolien verfügbar. Das ist für mich für diese Art der Vorlesung schon überaus hilfreich. Dass das bei Literaturvorlesungen wahrscheinlich nicht auf diese Art abläuft, ist mir schon klar. Da muss man sich ohnehin, wie ich vermute, ausgiebig mit der entsprechenden Lektüre sowie eventuell Sekundärliteratur auseinandersetzen und da sein Wissen über das behandelte Gebiet dann durch aufmerksames Lauschen und Mitschreiben bei der VO aufstocken. Als das wäre meine Vorstellung davon, um deine Frage zu beantworten. :-)
Übrigens besten Dank für die Schilderung deiner Erfahrungen im ersten Semester :-)

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Re: Moodle + Streams

Beitrag von Votiv_13 » Mi 08.Okt 2014, 1:26

So leid es mir tut das sagen zu müssen, aber mit Streams überforderst du die meisten Lehrenden der Germanistik (nicht nur in Wien) hoffnungslos.
Anscheinend gilt es als en vogue und akzeptierten Standard unter Germanisten, alle technischen Medien die nach dem Buch in Erscheinung getreten sind mit einer noblen Verachtung zu ignorieren.
Besonders alles was mit Computer zu tun hat (was, andere Fakultäten setzen PowerPoint-Präsentation in jeder Vorlesungseinheit mit anschließendem Hochladen, oder sogar vorheriger Bereitstellung voraus? Wie funktioniert nochmals das mit E-Mails senden? etc...) ist für viele entweder ein Buch (haha) mit sieben Siegel, oder schlicht und ergreifend non existent.
Ich habe schon Seminare(!) erlebt in denen die Profs kein Problem damit hatten (geschweige denn es als falsch angesehen hätten), wenn jemand nur vorne stand und ohne weiterem Begleitmaterial sein Referat runtergelesen hat. Das ginge wo anders einfach nicht. Das ist keine Präsentation.

Streams zu Vorlesungen kenne ich bisher nur von der Psychologie in Wien und Jus in Linz. Wobei gerade Jus von der JKU in Linz mit ihrem exzellenten Fernstudium (alle benötigten Vorlesungsunterlagen immer online vorhanden) eine Paradebeispiel ist, wieviel Luft an der Germanistik in Wien noch noch oben ist. Zumindest in der Vermittlung und Präsentation des Inhalts. Die Inhalte per se sind nur sehr selten schlecht. Meistens sogar sehr gut bis grandios. (Auch wenn der Germanistik an und für sich eine Neuausrichtung nicht schaden würde, aber das führt an dieser Stelle zu weit.)

Grundsätzlich gilt (warum auch immer): Technik und Germanistik verträgt sich nicht.

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