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DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Fragen und Austausch zum Doktorat Deutsche Philologie
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Siegfried
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DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon Siegfried » So 19.Jan 2014, 0:47

Würd mich jetzt schon interessieren, wer denn hier sonst noch so unterwegs ist und an der Diss. in den verschiedenen germanistischen Fachbereichen (ich in DaZ) schreibt!

(Es könnten ja durchaus noch Menschen - wie ich - aus der Hochblüte-Zeit dieses Forums vorhanden sein, die jetzt an ihrer Diss. arbeiten oder arbeiten sollten oder offiziell im Doktoratsstudium inskribiert sind oder so. :D )

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Dani
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Re: DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon Dani » Do 06.Feb 2014, 17:22

Hallo!

Ich stamme auch noch aus der Hochblütezeit dieses Forums und habe den Kontakt hier immer sehr geschützt und als wertvoll empfunden. =D>
Ich habe, so wie du glaube ich auch, Germanistik auf Lehramt und auf Diplom studiert, bin seit drei Jahren fertig und in der Schule tätig, aber ich würde total gerne eine Diss. schreiben. Das entpuppt sich aber als sehr schwierig, da ich zwar viele Ideen, aber kein konkretes Thema habe. Ich würde gerne in Fachdidaktik schreiben, damit ich einen Bezug zur Schule habe und vielleicht gewisse Dinge gleich in der Schule ausprobieren kann. Mir wäre es auch wichtig ganz normal in der Schule weiter zu unterrichten, damit ich nicht beim LSR hinausfalle und dann womöglich im neuen Dienstrecht lande.


Wie weit bist du mit deiner Diss.? Hast du einen Überblick wie viele Leute eine Diss. auf der Germanistik schreiben? Wie viele LV muss man eigentlich für das Doktoratssudium machen? Wie lange soll so eine Diss. sein? Was ist, wenn man nicht nach drei Jahren fertig ist? Muss man eigentlich schon ein Thema und ein Expose haben, damit einem ein Prof. nimmt? Ich habe da überhaupt keine Ahnung, habe mich zwar auf der Doktorats-Homepage erkundigt und so einen Einführungsworkshop besucht, aber ich könnte mir vorstellen, dass es auf jedem Institut ein bisschen anderes ist. Ich bin da nämlich sehr offen und würde mir auch gerne Vorschläge eines Professors anhören. Ich könnte mir auch ein fächerübergreifendes Thema vorstellen. Es sollte nur auf alle Fälle etwas mit dem Unterricht zu tun haben.

Ich freue mich auf deine Antwort!
LG

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Oink
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Re: DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon Oink » Do 06.Feb 2014, 23:06

Dani hat geschrieben:Ich würde gerne in Fachdidaktik schreiben, damit ich einen Bezug zur Schule habe und vielleicht gewisse Dinge gleich in der Schule ausprobieren kann.

Geh zu PD Dr. S. Krammer. ;) Der kann sich Deine Ideen mal anhören und uU weiß er was oder hat einen Vorschlag. Er dürfte Dich jedenfalls betreuen.


Dani hat geschrieben:Hast du einen Überblick wie viele Leute eine Diss. auf der Germanistik schreiben?

Da gibt es mal die alten Dissertanten A 092 332 und die neuen A 792 332. Verschiedene Studienpläne. KA, wieviele da jeweils drin inskribiert sind - und ob alle Inskribierten auch dran schreiben.


Dani hat geschrieben:Wie viele LV muss man eigentlich für das Doktoratssudium machen?

Im Ausmaß zwischen 20 und 30 ECTS, wobei mind. 3 Diss.SEe dabei sein sollten (sagt der Studienplan). Wird so auf 4-5 LVen hinauslaufen. Und die besprichst eh mit dem Betreuer.


Dani hat geschrieben:Wie lange soll so eine Diss. sein?

Da gibt es keine Vorgaben. Ich hab schon ´ne positiv beurteilte Diss. mit nur 80 Seiten gesehen. :lol: Und ´ne "normale Diplomarbeit" mit 450 Seiten.

Ich tipp mal, dass man mit rund 200 Seiten ganz gut dabei ist. :smt102


Dani hat geschrieben:Was ist, wenn man nicht nach drei Jahren fertig ist?

Müsste ich fast gegenfragen, wie lange Du für Diplom und Lehramt gebraucht hast und was passiert wäre, wenn Du es ned in 8 resp. 9 Semestern geschafft hättest. :wink:
Es passiert nix. Was sollte auch sein? Braucht man halt länger. Die 6 Semester sind für die Leutz angedacht, die nix anderes machen als sich um die Diss. zu kümmern.
Und des sind ned so arg viel. Fast jeder geht irgendwo arbeiten. :wink:


Dani hat geschrieben:Muss man eigentlich schon ein Thema und ein Expose haben, damit einem ein Prof. nimmt?

Generell mal sicher ned. Es wird sicher Betreuer geben, die beides vorab fordern, aber ich tippe mal drauf, dass es eher die wenigeren sind.

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Re: DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon Siegfried » Sa 08.Feb 2014, 10:45

Ich antworte jetzt mal nicht so ausführlich wie mein Vorposter. ;)

"Bei uns", also in DaF/DaZ würd ich auf ca. 10 bis max. 15 Leute tippen, die wirklich an ihrer Diss. arbeiten; es gibt sind aber nur ganz, ganz wenige, die auch vorankommen. Die meisten arbeiten irgendwo im wissenschaftlichen Bereich (Uni, Projekte etc.).

Ich auch. Und komm deshalb überhaupt nicht gut voran. Ich erhebe zwar in Schulen ganz viele Daten und werte auch aus, hab aber noch nicht einmal ein Exposee geschrieben, geschweige denn die öffentliche Präsentation gehabt, nach der man ja eigentlich erst so richtig offiziell DoktorandIn ist.

Krammer ist sicher ein guter Tipp; wenn du dich für DaZ oder Mehrsprachigkeit in der Schule interessierst, kannst du ja gern auch bei uns vorbeikommen. Da findet sich schon was. ;)

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Re: DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon Dani » Do 27.Feb 2014, 16:50

Danke für eure Antworten!!! =D>

@Siegfried: Danke auch für dein Angebot. Ich habe das gleiche Problem wie ihr - nämlich die Zeit. Ich komme nicht einmal auf die Uni, dass ich mit verschiedenen Profs reden könnte. Du sagst, dass du noch keine Präsentation hattest. Wie ist das dann aber eigentlich? Ich habe gehört, dass die Präsentation ein Jahr nach der Inskription erfolgen muss oder bist du noch nicht offiziell inskribiert?

Am besten wäre es ja, wenn wir nur Uni hätten, aber den Luxus kann man sich halt nicht leisten.

Es werden ja auch immer Workshops für Doktoranden angeboten, die sind sicher sehr sinnvoll, ich frage mich bloß wann man die machen soll. Habt ihr solche schon gemacht?

Liebe Grüße und produktives Arbeiten!!!

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Re: DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon Oink » Do 27.Feb 2014, 19:53

Siegfried hat geschrieben:Ich antworte jetzt mal nicht so ausführlich wie mein Vorposter. ;)

Dafür biste praxisnäher, weil ja auch zu denen gehörend, die den Threadtitel ausmachen. :-D Ich habe ja nie studiert und kann eigentlich gar ned mitreden. :oops:

Aber dafür schreib und weiß ich doch recht viel. 8)


Dani hat geschrieben:Ich habe gehört, dass die Präsentation ein Jahr nach der Inskription erfolgen muss oder bist du noch nicht offiziell inskribiert?

Vielleicht ist Siegfried auch schon länger inskribiert? :-k

Wir haben folgende DissertantInnen:
  • A 092 332 - Doktorat alt (läuft am 30.9.2017 aus).
    Die Studierenden werden von der SPL10 betreut
  • A 792 332 - Doktorat neu (ab 1.10.2009).
    Die Studierenden werden von der SPL42 betreut
    (bei der SPL10 weiß man allerdings a Menge davon - zumindest was das Germanistische angeht).

Die Studienpläne unterscheiden sich schon. Die Studierenden im neuen Studienplan sollen wissenschaftlicher studieren.
Was auch immer das heißen mag. 8)

Und da wie dort gilt: nichts wird so heiß gegessen, wie es "im Kochbüchl" steht. ;)

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Re: DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon Siegfried » So 02.Mär 2014, 21:17

Oink hat geschrieben:Vielleicht ist Siegfried auch schon länger inskribiert? :-k


Leider nein!

Und eben auf das "Nicht-so-heiß" hoffe ich doch sehr. Sonst hab ich nämlich ein Problem. ;)

Workshops hab ich noch keine gemacht, aber LVen, die ich mir hoffe für's Doktorat anrechnen lassen zu können, wenn ich dann mal präsentiert haben werde.

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Re: DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon Dani » Mo 19.Mai 2014, 18:39

Hallo meine Lieben!

Blöde Frage, aber gibt es auf der Germanistik auch ausgeschriebene Dissertationsthemen? Ich bin irgendwie zu deppert, dass ich ein gescheites Thema finde, mich interessiert vieles (NdL, KJL, Fachdidaktik, Sprachwiss.), aber an der konkreten Idee scheitert es.

Freue mich auf eure Antwort!

LG

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Re: DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon Oink » Di 20.Mai 2014, 14:39

Dani hat geschrieben:Blöde Frage, aber gibt es auf der Germanistik auch ausgeschriebene Dissertationsthemen?

Wenn Du so was meinst wie
Mag. A schreibt zum Thema X in NdL
Mag. B schreibt zum Thema Y in ÄdL
Mag. C schreibt zum Thema Z in Sprachwiss.
Mag. D schreibt zum Thema Ä in DaF bzw.
Mag. E schreibt zum Thema Ö in DaZ

Nein, gibt es nicht an der Germ. :lol: Ob´s das uU am SSC PKW gibt, von denen ja die A 792 332er DoktorandInnen betreut werden oder man unter http://www.doktorat.at irgendwas finden könnte, weiß ich nicht. :smt102

Bei manchen Profs gibt´s über die Germ-HP Listen von betreuten (meist abgeschlossenen) Dissertationen.

___
Dani hat geschrieben:Ich bin irgendwie zu deppert, dass ich ein gescheites Thema finde, mich interessiert vieles (NdL, KJL, Fachdidaktik, Sprachwiss.), aber an der konkreten Idee scheitert es.

Mit welchen sprachwissenschaftlichen Mitteln bringt man fachdidaktisch Kinder- und Jugendliteratur im Unterrichtsfach Deutsch im Rahmen einer Ausbildung in Neuerer deutscher Literatur unter?
Eine empirische Studie im Rahmen des Doktorats Deutsche Philologie.

:-D 8)
Viel Erfolg!
:P
___

Und doch ernster: geh mal zu Profs, die Du bissl kennst und Dir als Diss.betreuer vorstellen kannst. Und frag nach. Manche haben Themen in petto. Oder finden eines gemeinsam mit Dir. ;)

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Re: DissertantInnen unter den ForumsuserInnen

Beitragvon K013 » Di 20.Mai 2014, 18:30

Oink hat geschrieben:Und doch ernster: geh mal zu Profs, die Du bissl kennst und Dir als Diss.betreuer vorstellen kannst. Und frag nach. Manche haben Themen in petto. Oder finden eines gemeinsam mit Dir. ;)

Find ich auch am sinnvollsten. Man hört von vielen Profs in LVen gelegentlich Nebenbemerkungen bezüglich möglichen Themen/Autoren/Zusammenhängen, die ihrer Ansicht nach leider noch nicht wirklich bearbeitet wurden.
Weitere Ansprechpartner könnten z.b. diverse Archive sein.


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