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Aufwand PÄP

Rund um das LehrerIn-Werden
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Brußeliese
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Aufwand PÄP

Beitrag von Brußeliese » Mo 13.Feb 2012, 11:55

Könnte mir bitte jemand berichten, wie zeit- und arbeitsaufwändig das PÄP im Vergleich zu anderen LVen ist?
Danke!
aber meine Frau ißt keinen Käse / ich selbst mag Käse auch nicht / und meine Kinder sind ganz gegen Käse

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kiwi06
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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von kiwi06 » Mo 13.Feb 2012, 16:47

hey,
also ich fand es nicht sehr aufwendig, kenne auch viele andere, die es als nicht aufwendig empfunden haben.
irgendwie ist das mehr damdam was da draus gemacht wird!

ich hab einen blocktermin gemacht, habs bei rolf laven gemacht und es war nicht viel zu tun. 5x haben wir uns getroffen, haben über irgendwas geplaudert, diskutiert und uns filme angeschaut.
10 stunden hospitieren, also in klassen gehen und dort zuschauen. der prof. hat dies aber nicht kontrolliert.
1 unterrichtsstunde halten ist möglich, musste bei uns aber nicht sein. es gab viele betreuungsprofs die wollten das auch gar nicht. weiters ist es kein muss, es soll eine möglichkeit sein. wenn es aber nicht passt (zb du hospitierst in fächern, die du gar nicht studierst und kennst dich deshalb nicht aus) dann musst du auch nicht. die betreuunglehrer zu bekommen ist sehr schwierig! das regelt man aber im seminar. wie gesagt, dadurch, dass es bei uns nicht kontrolliert worden ist, haben viele natürlich ncht 10 stunden hospitiert, geschweige denn unterrichtet. muss man eben selber wissen, ob man unterrichten will bzw kann und vor allem OB es sinn macht!!! ich persönlich find unterrichten in dem grade äußerst unpassend und habs auch nicht gemacht, da ich nicht eine stunde in einer klasse halten möchte, die ich weder kenne, noch weiß, auf welchem stand der dinge sie sind. ich möchte auch nichts unterrichten was mir der betreuungslehrer genau vorgibt. das finde ich einfach nicht sinnvoll....hospitieren schön und gut, aber 50 minuten unterrichten einfach so schnell ohne jeglichen zusammenhang, nö.

also im großen und ganzen nochmal :D
es ist nicht zeitaufwendig! arbeit mussten wir schreiben über uns selbst, über uns reflektieren und wie wir uns unsere zukunft vorstellen. 2 hospitationsstunden beschreiben( also was passiert ist, usw....)

das war es! :) hoffe ich konnte dir helfen, es ist nicht aufwendig oder tragisch, eher cool und locker gewesen bei mir.
pollheimer soll ähnlich sein, nur soll er ganz genau die hospitationsstunden kontrollieren!

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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von Mnemosyne » Mi 15.Feb 2012, 19:22

Ich fand das PäP auch nicht so aufwendig.

Wir mussten mind. 10h an unterschiedlichen Schulen hospitieren, davon eine Einheit bzw. Sequenz alleine oder im Team unterrichten.
Die LV war geblockt (3 Termine) und am Ende mussten wir eine Arbeit/einen Abschlussbericht mit mind. 18 Seiten abgeben - 3 unterschiedliche Hospitationen reflektieren usw.

LG
"Ein unergründlich tiefer See ist meine Seele, welche ich selbst nicht versteh und oft verhehle!"



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Kimyona123
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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von Kimyona123 » Mi 15.Feb 2012, 22:48

Wir mussten ebenfalls 10 Stunden hospitieren, jedoch in zwei Schulen.
Desweiteren find ich den Kommentar oben etwas komisch. Wieso zur Hölle sollte man sich denn in einem PÄP anmelden, das keines der eigenen Unterrichtsfächer umfasst???! Ich meine, was macht z.B. ein zukünftiger Deutschlehrer in Biologie?

Ok, weiter gehts: Also 9 Stunden, in zwei Schulen, hospitieren, 1 unterrichten (alleine oder im Team teaching). Uns wurden die BetreuungslehrerInnen präsentiert und wir konnten sie uns nach Ort aussuchen (z.B. 12. Bezirk, 22. usw), es sei denn, die anderen waren schneller (bei uns durften nur 4 Leute an eine Schule). Das Hospitieren mussten wir uns mit den B-LehrerInnen ausmachen, ebenso die Stunde.
Das PÄP selbst war geblockt und auf 5 Tage verteilt übers ganze Semester, damit man zwischendurch hospitieren kann usw.
Dann war eine Abschlussarbeit zu schreiben, mit Reflexionen über die Schulen, den zukünftigen Beruf, die Erfahrungen mit den Hospitationen und die Seminarblöcke an sich. Zusätzlich sollte man 3 Hospitationsstunden + die selbst gehaltene Stunde genauer beschreiben (mit Verweisen auf die in der UE verwendete Literatur) und die restlichen stunden kurz zusammenfassen.
Der Bericht sollte alles in allem 15 Seiten haben, bei mir war er doppelt so lang (hat man davon, wenn man wirklich reflektiert), hat die LV-Leiterin aber nicht gestört. Es ist eigentlich mehr organisatorischer Aufwand und Stress als in anderen VOs, hatte aber schon anstrengendere Sachen. Würd mir aber zum PÄP nicht an jedem Tag ein PS oder eine UE nehmen, weil man schon ein oder zwei Tage zur Auswahl haben sollte für Hospitationsstunden.
Jemand sagte mir einmal, das Leben bestehe nicht nur aus Lesen.
Ich antwortete: "Das stimmt. Doch Lesen macht das Leben bei Weitem erträglicher."

_Claus_
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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von _Claus_ » Do 16.Feb 2012, 11:11

Kriegt man die Schulene igentlich hingelegt oder kann man da sleber was suchen?

Lionheart
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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von Lionheart » Mi 07.Mär 2012, 9:59

Der Professor hatte bei uns eine Liste, auf der sich mehrere Schulen befanden. Auf dieser Liste konnte man sich in Vierergruppen eintragen.

Die Beantwortung, wie arbeitsaufwendig das PÄP ist, halte ich schlicht für unmöglich, weil das einzig und allein von den BetreuungslehrerInnen abhängt. Manche sind da sehr entgegen kommend, da ist es dann möglich die 10 Hospitationsstunden an zwei Tagen zu absolvieren. Es gibt aber auch welche, bei denen man wöchentlich nur zwei Stunden hospitieren kann - gar nicht aus böser Absicht, sondern oftmals aus organisatorischen Gründen. In diesem Fall zieht sich das PÄP natürlich schon in die Länge, eine Koordination mit anderen Lehrveranstaltungen auf der Uni kann da zu einer echten Herausforderung werden. Wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe, dann darf man offiziell ja dreimal bei einer prüfungsimmanenten LV fehlen. Viele kochen da aber ihr eigenes Süppchen, bin derzeit z.B. in einem Fachdidaktik-Se, bei dem man nur einmal fehlen darf - jedenfalls laut der Lehrveranstaltungsleiterin.
Auch bei mir lief das PÄP rasch und problemlos, ich kenne aber auch Berichte von MitstudentInnen, bei denen es eine längerfristige Angelegenheit war.

evi2804
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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von evi2804 » Mi 07.Mär 2012, 10:23

Ich hatte nicht das Gefühl, dass das PÄP viel Zeit in Anspruch nahm, aber man muss halt berücksichtigen, dass die Hospitationsstunden überwiegend am Vormittag sind. Da überschneidet sich schnell mal was mit Übungen auf der Uni..

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Martina1104
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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von Martina1104 » So 11.Mär 2012, 21:09

kiwi06 hat geschrieben: (zb du hospitierst in fächern, die du gar nicht studierst und kennst dich deshalb nicht aus)
Ähm, is es nicht mittlerweile so, dass das PÄP fachbezogen sein muss?? Oder is das scho wieder anders? XD

Ich hab in meinem 2.Fach das PÄP gemacht und Aufwand war überschaubar. Hatte glück, es war eine Schule in NÖ auf der Liste und da ich nicht amal 20min entfernt wohn war das super, vor allem weils kaum jemand haben wollte weils eben in NÖ war :D wirklich liebe betreuungslehrerin und der stundenplan war auch perfekt, 3 Montage und die Hospitiation war vorbei. Unterrichten hat gut funktioniert, das war noch das aufwendigste, also das vorbereiten.
Dann noch die Seminararbeit, die hat auch ein Zeital gebraucht, mit was wurde beobachtet und reflexionen und literatur zum beobachteten einfließen lassen. Zurerst hab ich mir gedacht "na supa, jetz soll ma da auch noch literatur einbauen" aber im nachhinein muss ich sagen dass das gar nicht so blöd war, hab z.b. eine netbook-klasse beobachtet, speziell dahingehend wie das netbook den unterricht beeinflusst und hab dann einige interessante artikel zu dem thema gefunden, die ich sonst vermutlich nciht gesucht hätte ;)

Die Seminar-Einheiten selber waren mim kleinen referaten gestaltet, die nur einen impuls geben sollten zumj diskutieren und erfahrungen austauschen.
Fazit: Klingt alles sehr viel und herausfordernd aber es rennt dann doch wie von selbst, also keine Panik. Sich einen vormittag von pflichtveranstaltungen freizuhalten für die hospitationen wär aber vielleicht nicht so blöd wenn man weiß man will das päp machen.

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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von kiwi06 » Fr 16.Mär 2012, 18:56

Ich war in einem Päp mit 2 Fachbezügen...aber hatte eigentlich relativ wenig mit dem zu tun was wir in den einheiten gemacht haben. (also bei uns hat sich im ganzen päp nichts um unsere fächer gedreht, eher um allgemeine pädagogik und didaktik)
und es gab in meinem päp keine betreuungslehrer für PP! auch wenn es fachbezug PP war.

was soll man dann machen? ja dann haben wir bei wunschlehreren, die wir uns selbst ausgesucht haben hospitiert oder aus der liste vom prof. (aber das waren dann andere fächer). ich kann nicht sagen dass mich das gestört hat, da ich beides sehr UNSINNIG finde, aber das ist ja wohl ansichtssache...

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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von _Claus_ » Mo 19.Mär 2012, 11:05

Also es klingt im Moment bei mir ziemlich aufwenduig... mal abgesehen von der Idiotie dass ich zum hospitieren nach Wr. Neustadt fahren muss... kanns doch nicht sein dass es Wien keine Betreuungslehrer gibt -.-'

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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von Lionheart » Mo 19.Mär 2012, 16:15

Leider doch! Unser Lehrveranstaltungsleiter hat uns damals schon gesagt, dass sich von Semester zu Semester immer weniger LehrerInnen melden, die die Betreuung von StudentInnen übernehmen möchten. Das liegt wohl an verschiedenen Faktoren, ein gewichtiger ist sicherlich die miese Entlohnung. Folglich müssen die Wiener StudentInnen immer öfter in die Bundeländer ausweichen, um ein betreutes PÄP absolvieren zu können. Meine Schule befand sich beispielsweise in Mödling, einige KollegInnen aus dem PÄP mussten sogar nach Krems fahren.

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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von _Claus_ » Di 20.Mär 2012, 12:16

Was für ein Beschiss -.-

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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von kiwi06 » Di 20.Mär 2012, 20:36

ich find das schon sehr komisch, da es ja für die betreuungslehrer auch nicht viel aufwand ist,.... ich weiß zwar nicht wie viel man bekommt, aber SO wenig wirds wohl auch nicht sein (für das, dass nicht so viel arbeitsaufwand ist.)

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Re: Aufwand PÄP

Beitrag von Lionheart » Mi 21.Mär 2012, 11:22

Ich glaube man darf dabei verschiedene Faktoren nicht außer Acht lassen:
Die Anforderungen an den Schulen steigen, das ganze System wird nach und nach von Veränderungen "heimgesucht", viele praktizierende LehrerInnen empfinden das als Bedrohung, da einfach niemand in der Lage ist, konkrete Angaben zu machen. Das Personal wird via Medien zwar laufend vor den bevorstehenden Umwälzungen gewarnt (und dabei gleichzeitig schlecht gemacht, weil sich das negative LehrerInnenbild immer für eine Schlagzeile eignet), die Führungsebene kommuniziert aber in den seltensten Fällen direkt mit den in der Praxis stehenden Personen. So hängen laufend Gerüchte über dem ganzen Berufsstand, die im Laufe der Zeit natürlich eine gewaltige Eigendynamik entwickeln, schlechte Stimmung verbreiten und auch die Motivation gewaltig nach unten drücken. In einem solchen Umfeld schmeißt man bald alles über Bord, was nicht unbedingt notwendig ist, um den herrschenden Druck auszuhalten. Und das trifft dann halt u.a. uns StudentInnen.
Das ist natürlich nur eine Sichtweise, aber ich habe mehrere LehrerInnen in meinem Bekanntenkreis, die in unterschiedlichen Schulen unterrichten und mir -mit einigen geringen Variationen- immer wieder das oben beschriebene Szenario beschreiben.

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